Die Kannibalen-Sites im WWW

Nach Informationen des MDR-Magazins "Fakt" sind im Internet Hunderte von Kannibalen auf der Suche nach Opfern. In deren Web-Beiträgen wird kaum vorstellbare Gewalt propagiert. Auch hier bietet das Internet den Menschen eine ideale Plattform für ihre perversen Neigungen.


"Fachmännische Schlachtung von Menschen"

Dementsprechend gestaltet sind auch die Websites der Kannibalen-Szene. Sie beinhalten nicht selten Bilddateien, die so genannte "Schlacht-Szenen" dokumentieren, Beschreibungen von Ritualen sowie Anleitungen zur "fachmännischen Schlachtung" von Menschen und auch Kochrezepte: "...bei Beinen und Armen aufgepasst. Hier gibt es das meiste Muskelfleisch...". Auch Links auf Diskussionsforen und Chat-Rooms dürfen im Repertoire derartiger Sites nicht fehlen.

In Foren mit Namen wie "Verspeist", "Gourmet" und "Cannibal Cafe" schalten Kannibalen ihre Kontaktanzeigen und tauschen aktiv Fantasien und so genannte "Schlachtgeschichten" aus. Bei ihrer Kommunikation greifen sie auf Tarnnamen (Pseudonyme) zurück und es gibt gar Menschen, die sich zum Schlachten anbieten: "Suche jemand, der mich schlachtet und isst. Ich mein's ernst. Ich bin 28, 1,67 m groß, wiege 61 Kilo."


Nekrophile Neigungen

Weiterhin spielt die Nekrophilie wohl auch keine unbedeutende Rolle im Weltbild der Kannibalen. Denn nicht immer sind Bilder von "Schlacht-Szenen" im weltweiten Datennetz leicht auffindbar. So bedient sich die Szene auch häufig an Fotos von Unfalltoten, abgetrennten Körperteilen und Autopsien - leicht zugänglich über allseits bekannte Websites wie "Rotten".

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