Das Internet stellt für Links- und Rechtsextremisten nicht nur eine globale Plattform für Agitation, Vernetzung und Mobilisierung dar, sondern ist auch ein Schauplatz im Kampf zwischen den beiden Positionen - gar eine virtuelle Kampfarena.
Angefangen von der Veröffentlichung von Steckbriefen "politischer Feinde", die zuvor ausspioniert werden, beleidigt man sich gegenseitig in Gästebüchern und Diskussionsforen des jeweiligen Gegners.
Weder extremistisch gesinnte Antifa auf der einen Seite noch Nationaler Widerstand auf der anderen Seite nehmen sich in ihren verfassungsfeindlichen Einstellungen viel. Beide Parteien sprechen sich gegenseitig die durch die Verfassung gegebenen Grundrechte - insbesondere das Existenzrecht (nicht nur das politische) - ab.
So kursierte in der linksextremistischen Internet-Szene eine Publikation namens "Das Schlachten eines Faschisten für den menschlichen Verzehr - Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Zerlegung eines Faschisten in servierbare, vorzügliche Stücke Fleisch". An dieser gegenseitigen Menschenverachtung ändert letztlich auch nicht die Tatsache, dass man zeitweilig gar dieselben Ansichten (siehe Krieg gegen den Irak) vertritt.
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