DOMAIN-STREIT: NIEDERLAGE FÜR US-NEONAZI LAUCK
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| Der Bundesregierung unterlegen |
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Der US-Neonazi Gerhard Lauck musste im Oktober 2004 in Sachen "Internet-Domains" erneut eine Niederlage gegen die Deutsche Bundesregierung einstecken. So sprach ihm die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) die Internet-Domain "www.federalrepublicofgermany.biz" ab und übertrug sie dem Bundespresseamt.
Dieses hatte zuvor Protest eingelegt, da Lauck unter der Adresse rechtsextremistische und nationalsozialistische Propagandamaterialien wie "Mein Kampf" publizierte. Zudem fanden sich neben Hakenkreuz-Flaggen auch antisemitische Hetzschriften im Repertoire der Website.
Es war übrigens nicht das erste Mal, dass Lauck unter vermeintlich harmlosen Domain-Namen derartige Materialien publizierte. So besaß Lauck bereits unter anderem die Domains verfassungsschutz.biz und bundesinnenministerium.com, die dem US-Neonazi im Jahr 2002 aber ebenfalls durch die WIPO aberkannt wurden.
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