Ein 19-jähriger spanischer Hacker war in eine Computer-Datenbank der US-Marine eingedrungen und hat dadurch die Sicherheit eines Navy-Wartungsstützpunktes für Atom-U-Boote in Kalifornien gefährdet. Der Hacker wurde am 11. Januar 2006 festgenommen, nach dem der U.S. Naval Criminal Investigative Service (NCIS) die spanischen Behörden über die Hacker-Attacke gegen die Point Loma-Basis informiert hatte.
Der Hacker habe mit seiner Attacke "ernsthaft die Sicherheit" eines in einem Trockendock gelegenen Atom-U-Bootes gefährdet, so die spanischen Behörden. Der 19-Jährige wollte eigenen Angaben zufolge lediglich seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. In Zusammenhang mit dem Vorfall machte die Polizei außerdem vier weitere Personen dingfest. Die Gruppe steht unter Verdacht mehr als 100 Computersysteme sabotiert und damit einen Schaden in Höhe von 500.000 US-Dollar verursacht zu haben.
Es ist im Übrigen nicht ungewöhnlich, dass Hacker Einrichtungen der US-Regierung unter Beschuss nehmen. So war erst Ende 2005 ein 21-Jähriger zu 21 Monaten Haft verurteilt worden, weil er in das Computernetzwerk des US-Verteidigungsministeriums eingedrungen war.
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