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WELTWEITE HACKER-ALLIANZEN AUSGEMACHT


Foto by visavis.de   Fünf Hacker ins Netz gegangen
 
Die US-amerikanische Hi-Tech Crime Unit nimmt seit Mitte 2005 verschärft russische Hacker-Gruppen ins Visier. Ermittlungen gegen eine solche Gruppierung, die Denial-of-Service-Attacken gegen Online-Wettsites zu verantworten hat, werfen ein gänzlich neues Licht auf die Vorgehensweise krimineller Hackerorganisationen.

Den neuesten Ermittlungsergebnissen zufolge haben sich diese weltweit zu informellen Allianzen zusammengeschlossen. Mit dem Ziel: Kreditkarten-Datenbanken zu hacken, Online-Banking Daten zu stehlen und Unternehmen durch Androhung von Denial-of-Service-Attacken zu erpressen. Insgesamt fünf Menschen sind nach gemeinsamen Ermittlungen der Hi-Tech Crime Unit, der russischen Polizei, des FBI und privater Sicherheitsspezialisten in diesem Zusammenhang bereits festgenommen worden.

Im Mittelpunkt der Polizeiaktion standen vor allem lose kriminelle Netzwerke, einschließlich Gruppen, die Zehntausende gehackter PCs kontrollieren. Dieses Netzwerk an PCs - im Fachjargon Bot-Netzwerk bezeichnet - stellen diese dann Dritten für deren illegale Aktivitäten zur Verfügung - gegen Entgelt versteht sich.

"Wir haben aus unseren Einsätzen und Ermittlungen in Russland sehr viel gelernt. Wir wussten zwar, dass es derartige lose Gruppierungen gibt, aber wir kannten bislang nicht die Natur dieser Gruppen und wie sie miteinander verzahnt sind", erklärt Mick Deats, Chef der Hi-Tech Crime Unit. Seine Spezialeinheit war den Hacker-Gruppierungen auf die Spur gekommen, in dem sie deren Internet-Aktivitäten speicherte und zurück verfolgte.


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