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FBI UND SECRET SERVICE AUF DER SPUR EINES SPYWARE-RINGS


Foto by visavis.de   Kreditkartendaten, Versicherungsnummern und Passwörter übermittelt
 
Ein Spyware-Experte beim Sicherheitsanbieter Sunbelt Software war im August 2005 während Spyware-Testläufen auf einen Server gestoßen, der alarmierende Mengen detaillierter, persönlicher Daten ausspähte.

Das Ausmaß war so erschreckend, dass FBI und Secret Service bereits eingeschaltet worden sind und einzelne Betroffene direkt informiert wurden. Tausende von Rechner hatten zum damaligen Zeitpunkt täglich mit diesem Server Kontakt aufgenommen, der Daten von Instant Messaging Sessions, über Sozialversicherungsnummern, Kreditkarteninformationen, bis hin zu Logins und Passwörter sammelte.

Bereits in der Nacht nach der Entdeckung warnten Sunbelt-Mitarbeiter unter anderem eine Familie aus Alabama, USA, von der sämtliche persönlichen und finanziellen Daten im Keylogger gespeichert waren. Der Vater hatte gerade eine Herzoperation hinter sich und die bescheidenen finanziellen Ressourcen der Familie waren ersthaft in Gefahr.

Entdeckt wurde der Datenklau als Spyware-Experte Patrick Jordan absichtlich einen PC mit Spyware infizierte und beobachtete, dass das System zum Spam-Zombie wurde und sich bei einem Remote-Server meldete. Durch eine Rückverfolgung des Servers fand er den unglaublich raffinierten kriminellen Diebesring.


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