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JAPANER PLÜNDERTE MIT SELBSTPROGRAMMIERTER SPYWARE BANKKONTEN


Foto by visavis.de   Millionen erbeutet
 
Den japanischen Behörden gelang es Ende Januar 2006 einen Phisher dingfest zu machen, der mit selbstprogrammierter Spyware die Bankkonten seiner Opfer leer räumte. Insgesamt 11 Millionen Yen soll der 31-jährige Atsushi Takewaka zusammen mit einem Komplizen im Juli 2005 von Bankkonten der Mizuho Bank, eBank Corp und Japan Net Bank gestohlen haben.

Seine Masche: Er programmierte gemeinsam mit einem Freund ein Spionage-Programm, das er auf Software-CD-ROMs versteckte. Diese verschickte er anschließend an diverse Firmen. Spielten die Unternehmen die manipulierten CD-ROMs auf ihrem Computer ab, installierte sich die Spyware, die verdeckt operierend alle Online-Banking-Daten der Betroffenen ausspionierte. Takewaka hat die Taten gegenüber der Polizei bereits gestanden. Er brauchte Geld zum Leben, so seine Begründung.

Spyware, die in der Lage ist Internet-Bankdaten auszuspionieren, ist auf dem Vormarsch. Daher ist es wichtig, dass jeder Internet-Nutzer entsprechende Gegenmaßnahmen ergreift. Es ist zwar ermutigend zu sehen, dass die Arbeit der Internet-Fahnder weltweit mehr Früchte trägt. Die aufgedeckten Taten sind aber nur die Spitze des Eisberges.


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