Über naiin | News | Beschwerdestelle | Mitgliedschaft | Mitglieder | Spenden | Presse | Banner | Newsletter | Kontakt
suche

 

     



¤ Anderes IT-Sicherheitsthema wählen

¤ Übersicht: Alle Beiträge zum Thema anzeigen!

¤ Bots: Wenn der Computer zum Zombie wird

¤ Peer-to-Peer als Verbreitungstechnik für Viren

¤ Rootkit-Viren - Die nächste Generation digitaler Super-Schädlinge

¤ Zombies verdrängen Viren

¤ "I love you"-Wurm: 6 Jahre ist es her!

¤ Wie sich BotNets versilbern lassen

¤ Hohe Sicherheitsrisiken bei Instant-Messaging und Tauschbörsen

¤ Viren, Würmer, Lauschangriff: Auch Internet-Telefonierer leben gefährlich

¤ Nach altem Vorbild: Virenschreiber verfolgen zunehmend finanzielle Motive

¤ Sicherheitsspezialisten warnen Firmen vor erpresserischer Ransomware

¤ Neue Generation von Rootkit-Viren entdeckt!

¤ Vom Aussterben bedroht? - E-Mail-Viren auf Rekordtief

¤ Trojaner nutzt Sicherheitslücke in Excel

¤ Gefälschte Symantec-E-Mail attackiert Anti-Viren-Software!

¤ Security-Experten beschwichtigen: Keine Panik vor "RFID-Viren"

¤ Vorsicht: Trojaner verbreitet Kinderpornografie!

¤ Erste Schädlinge für neues Windows Vista aufgetaucht

¤ Täter oder Opfer? - Raffinierter Wurm verbreitet rechtsradikale Inhalte

TÄTER ODER OPFER? - RAFFINIERTER WURM VERBREITET RECHTSRADIKALE INHALTE


Foto by bootsektorviren.de   Sober.H verteilte rechtsextreme
Propaganda an deutsche Nutzer
 
Im Internet verbreitete sich im Juni 2004 ein Computer-Wurm, der über eine besonders raffinierte Vorgehensweise verfügte: Sober.H versandt Massenmails mit rechtsradikalen Inhalten an alle E-Mail-Adressen, die er auf PCs vorfand, die zuvor durch die Vorgängerversionen von Sober infiziert worden waren. Es wirden sogar Empfänger- und Absenderadressen manipuliert.

Die versendeten Spams mit rechtsradikalen Inhalten führten zu erheblichen Ansehensverlusten der vermeintlichen Absender. Sie waren also nicht Täter, sondern Opfer dieser Spam-Kampagne. So beklagte beispielsweise der Caritas-Verband in einer Mitteilung als Absender der Spam-Mails genannt zu werden:

"Die Caritas betont ausdrücklich, dass sie nichts mit derartigen rechtsradikalen E-Mails zu tun hat, auch wenn diese ohne ihr Wissen und gegen ihren Willen von einer der Caritas zugehörigen Adresse ausgehen. Sie bittet die Empfänger um Vertrauen, in ihre grundsätzliche Haltung, für die die Würde aller Menschen oberste Richtschnur ist."

Auch dem Österreichischen Arbeitsmarktservice AMS ging es nicht anders. "Auch Adressen des Arbeitsmarktservice wurden dabei als Absender missbraucht. Dazu sei klargestellt: Keine der E-Mails wurden vom AMS gesendet. Das Arbeitsmarktservice distanziert sich ausdrücklich von jedweden ausländerfeindlichen, rassistischen und antisemitischen Inhalten", heißt es in einer Mitteilung.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfahl seinerzeit den Einsatz aktualisierter Viren-Schutzprogramme, die Sober.H und dessen Vorgängerversionen entfernen und eine weitere Verbreitung von Sober.H somit verhindern.


>> Unterstützen Sie naiin | >> IT-Sicherheitsbedrohungen melden!




Verwandte Beiträge:


(Derzeit keine verwandten Beiträge vorhanden)