Die unerwünschten Werbe-Mails, die so genannten Spam-Mails, belästigen nicht nur Internet-Nutzer im erwachsenen Alter. Nach einer von Symantec in Auftrag gegebenen Studie vom Marktforscher "Applied Research" erhalten 4 von 5 Kindern und Jugendlichen Spam, und fast die Hälfte dieser Werbe-Mails umfasst pornografische Inhalte.
Während sich Behörden bereits mit der Durchsetzung des Jugendschutzes im deutschsprachigen WWW schwer tun, hat man bislang die jugendschutzrechtlich bedenklichen Werbe-Mails, die unaufgefordert im Postfach der Kids landen, einfach unter den Tisch fallen lassen.
Benötigt es im WWW noch einige unglückliche und zufällige Klicks und Pop-Up-Fenster, um Kinder und Jugendliche auf bedenkliche Web-Angebote mit pornografischen Abbildungen zu lotsen, landen diese Inhalte jetzt bereits ohne viel Zutun via Spam-Mail - eventuell sogar verknüpft mit einem Dialer, der sich automatisch installiert - im Postfach jugendlicher User.
Zurück zur Studie: 34% der Befragten zwischen sieben und 18 Jahren fühlten sich wegen der E-Mails "unwohl oder beleidigt". Eines von fünf Kindern liest sich die Werbe-Mails auch genau durch, mehr als der Hälfte der Befragten ist ohne Aufsicht der Eltern allein mit dem Problem konfrontiert.
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