Networking Websites begeistern Millionen von jungen Menschen rund um den Globus. Nun stehen die Portale allerdings unter verschärfter Beobachtung von Jugendschützern. Grund: Oftmals liefern deren minderjährigen Nutzer selbst unwissentlich Stoff für Pädophile. Das britische "Child Exploitation and Online Protection Centre" gab am Montag bekannt, dass es nach Bedenken, die seitens Lehrern und Eltern geäußert wurden, damit begonnen habe, die Netzwerke unter die Lupe zu nehmen.
Hintergrund: Zahlreiche Teenager haben bei Plattformen wie MySpace, Facebook, Friendster und Bebo zahlreiche persönliche Daten und, in einigen Fällen, sogar intime Fotos von sich veröffentlicht. Dazu zählen Bilder, auf denen sich die zum Teil 13-jährigen User in sexuellen Posen oder halbnackt zeigen. Die Bedenken von Lehrern und Eltern scheinen also berechtigt zu sein. Die Jugendschützer sind zumindest gewarnt, somal laut Expertenschätzung rund 60 Prozent aller britischen Teens zwischen 13 und 17 Jahren ein eigenes persönliches Profil im Rahmen derartiger Portale besitzen.
In diesem Zusammenhang ebenfalls Besorgnis erregend: Nach Angaben von Polizeibehörden sind zeitgleich stets mehr als 50.000 Sexualstraftäter im Netz unterwegs.
Dieser Beitrag gibt den Stand der Dinge vom 05. Juli 2006 wieder
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