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KINDERSEXSHOPS - KINDERSEX GEGEN KREDITKARTE


  Geschäftsleute entdeckten unlängst den gewinnbringenden Markt für Kinderpornografie
 
Neben einer Vielzahl von Kriminellen, die "privat" ihre kinderpornografischen Materialen über Newsgroups, Mail, Tauschbörsen und Online-Chats untereinander kostenfrei austauschen, gibt es Geschäftsleute und Banden, die einen hochprofessionellen Handel mit Kinderpornografie betreiben.

Sie haben sowohl die Vorteile des Internets als globale Plattform als auch den großen und gewinnbringenden Markt für Kinderpornografie erkannt. Zu den Vorteilen des weltweiten Netzes gehört zweifelsfrei, dass Inhalte aus allen Ländern - darunter auch Länder, in denen Handel, Herstellung und Besitz von kinderpornografischem Material nicht strafbar sind oder zumindest nicht verfolgt werden - eingespeist werden können.


Aufbau der Kindersex-Seiten

Diese Geschäftsleute eröffnen professionelle Sexshops, die kennwortgeschützt nur durch registrierte Nutzer betreten werden können. Für diese Kunden stehen Datenbanken mit Fotos, Zeichnungen, Videos und Texte kinderpornografischer Natur uneingeschränkt zur Verfügung. Und der Kunde zahlt per Kreditkarte. Der Aufbau dieser kinderpornografischen Sexshopseiten ist oftmals gleich. In der Regel stehen auf der Startseite, auf der bereits mit "free pics" (dt.: kostenlosen Bildern) eifrig Kundenfang betrieben wird, drei Bereiche zur Auswahl: "Free Tour" oder "Preview", "Members"und "Join".

Im Rahmen der "Free Tour" wird mit ausgesuchten Bildern geworben, um den potenziellen Kunden zu einer meist sehr teuren Mitgliedschaft zu überreden. Neben einzelnen Fotos gibt es auch kommerzielle kinderpornografische Webangebote, die auch mal eine ganze Galerie nackter, missbrauchter Kinder oder das ein oder andere Video selbiger Natur zur kostenfreien Einsicht zur Verfügung stellen. Die "Free Tour" besteht in der Regel aus zwei oder drei Seiten. Danach landet der Besucher automatisch im Bereich "Join". Dort findet der Surfer dann den Preis, den er zahlen muss, um Zugang zu erhalten, sowie ein Formular zur Registrierung. Abgerechnet wird in der Regel ausschließlich über Kreditkarte.

Nach seiner Registrierung bekommt der Nutzer dann die Bestätigung samt Zugangsdaten für den "Member"-Bereich per Mail zugesandt. Damit erhält er uneingeschränkten Zugriff auf das gesamte Angebot des jeweiligen Kindersexshops. Obwohl der Händler sowie der Provider, der das Angebot hostet, in den meisten Fällen identifiziert werden kann, gelingt es meist schwer oder überhaupt nicht derartige Sexshops "schließen" zu lassen.

Grund: Händler und Provider sitzen häufig im "sicheren Ausland" - sprich: In Ländern, in denen die Rechtslage derartige Geschäfte zulässt beziehungsweise in denen massive Defizite auf dem Gebiet der Strafverfolgung existieren. Die Betreiber derartiger Kindersexshops haben dabei nicht viel Mühe Webhost-Unternehmen zu finden, für die Geld bedeutender ist als Moral, Verantwortung und Menschlichkeit.


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