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BRITISCHE FIRMEN VERSCHWEIGEN KINDERPORNO-VORFÄLLE


  Studie: Kinderporno-Konsum am Arbeitsplatz wird toleriert
 
Statt die Polizei zu rufen, würden sich die meisten britischen Firmen lieber ausschweigen, wenn sie Mitarbeiter beim Herunterladen von Kinderpornografie erwischen. Dies ergab eine Umfrage der Internet Watch Foundation (IWF), die am Mittwoch in London veröffentlicht wurde. 74 Prozent der 200 befragten Unternehmen sagten, dass sie einen dartigen Zwischenfall nicht der Polizei melden würden. 38 Prozent würden die erwischten Angestellten noch nicht einmal disziplinieren.

"Dies sind schockierende Resultate", zeigt sich Peter Robbins, Vorsitzender der IWF, entsetzt. "Die Untersuchung hat unsere Erwartung, dass eine Mehrheit der IT-Manager über die korrekte Vorgehensweise bei solchen Vorfällen schlichtweg uninformiert ist, bestätigt. Zum Teil sind sie sogar unwillens in einem solchen Fall zu handeln."

Zusammen mit der Veröffentlichung der Umfrage hat die IWF eine Initiative ins Leben gerufen, die sich dem Kampf gegen Kinderpornografie am Arbeitsplatz verschrieben hat. Wie die Organisation mitteilte, besteht ihre "Wipe it Out"-Kampagne in der Aufklärung über den Absatz 45 des britischen Sexual Offences Act 2003, der IT-Managern mehr Rechte bei der Bekämpfung illegaler Inhalte auf ihren Servern oder den Geräten ihrer Mitarbeiter einräumt.


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