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OPERATION "HIMMEL" -
KINDERPORNOGRAFIE-ERMITTLUNG IN DEUTSCHLAND


 
 

12.000 Verdächtige werden im Rahmen einer der größten Ermittlungen gegen Nutzer von kinderpornografischen Internetseiten überprüft, dies bestätigte Oberstaatsanwalt Peter Vogt, Chef der für die Bekämpfung von Kinderpornografie in Sachsen-Anhalt zuständigen Zentralstelle in Halle am 27. Dezember 2007 gegenüber MDR INFO. Angestoßen wurde die Operation „Himmel“ durch Hinweise eines Berliner Internetanbieters, so Vogt weiter. Bei der Analyse des Datenverkehrs stellte der Berliner Provider umfangreiche Zugriffe auf ein kinderpornografisches Portal fest und schaltete daraufhin die Polizei ein.

Jedoch kann die Operation „Himmel“ bisher nur wenige Erfolge verbuchen. Dem Großteil der Verdächtigen drohe keine strafrechtliche Verfolgung, berichtet heise-online am 29.12.2007. Die Dortmunder Staatsanwältin Ina Holznagel erläuterte gegenüber Spiegel: „Viele der gemeldeten Nutzer seien „nur für Sekunden“ und demzufolge „möglicherweise aus Versehen“ auf einschlägige Kinderpornografie-Seiten geraten. Diese Zeit habe außerdem vermutlich nicht gereicht, Dateien auf den eigenen Rechner zu laden.“

Indes gerät die Operation „Himmel“ zunehmend in die Kritik, denn dem hohen Verwaltungsaufwand stehen nur geringe Erfolge gegenüber. Den zuständigen Behörden zufolge ist die Operation „Himmel“ jedoch längst noch nicht abgeschlossen.


 


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