Im Kampf gegen Kinderpornografie ist in der Schweiz erneut eine koordinierte Polizeiaktion durchgeführt worden. Die gemeinsam von der Bundeskriminalpolizei (BKP) und sechs Kantonen geführte Aktion fand zeitgleich im Mai 2004 statt.
In den Kantonen Basel, Basel-Landschaft, Luzern, Neuenburg, St. Gallen und Zürich wurden bei insgesamt acht Personen Hausdurchsuchungen durchgeführt. Die Personen stehen in Verdacht, Mitglieder von virtuellen Gemeinschaften zu sein und kinderpornografisches Material beschafft und in Verkehr gebracht zu haben sowie zu besitzen.
Die Ermittlungen, die zu der Operation führten, gingen von Italien aus und richteten sich gegen elf virtuelle pädo-kriminelle Gemeinschaften im Internet. Die italienischen Ermittlungsbehörden übermittelten im Sommer 2003 der BKP via Interpol erste Informationen, die auf Bezüge zur Schweiz schliessen ließen. Neben der Schweiz sind weitere 26 Länder betroffen.
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