Die Tätigkeitsfelder von naiin sind vielseitig. Insgesamt fünf Pfeiler bilden das Fundament für die Arbeit der Organisation: Information, Networking, Beschwerdestelle, Entwicklung von Strategien und Beratung.
Information
naiin klärt durch öffentlichkeitswirksame Maßnahmen die Öffentlichkeit vor allem Internet-Nutzer über die missbräuchliche Nutzung des Internets auf. Ziel ist es, Internet-Nutzer für schädliche und illegale Inhalte zu sensibilisieren und in die Lage zu versetzen, derartige Inhalte zu erkennen und zur Anzeige zu bringen.
Unter dem Gesichtspunkt des Jugendschutzes ist es notwendig im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit den Eltern minderjähriger Internet-User das notwendige Wissen (auch über Filtersoftware-Produkte) zu vermitteln, welches sie zwingend benötigen, um ihre Kinder vor jugendschutzrechtlich relevanten sowie rechtswidrigen Inhalten zu schützen.
Die Aufklärung der Öffentlichkeit erfolgt über die Presse-Arbeit, durch Informationen auf der Website, durch Newsletters, die an jeden Interessierten versendet werden, durch interne aber auch externe Initiativen-übergreifende Arbeitsgruppen, Veranstaltungen, Vorträge und anderes.
Networking
naiin arbeitet mit Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden sowie weiteren zuständigen Stellen auf urbaner, regionaler, nationaler und internationaler Ebene, auf das Internet spezialisierte Firmen und mit gleichgesinnten Initiativen, Institutionen und Organisationen zusammen, um effektive Maßnahmen zur Bekämpfung schädlicher und illegaler Inhalte zu erarbeiten und erfolgreich umzusetzen.
Zugleich wird ein Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den genannten Einrichtungen gewährleistet, von dem alle Beteiligten profitieren.
Beschwerdestelle
naiin betreibt seit November 2000 eine internationale Beschwerdestelle namens netwatch, bei der Internet-User schädliche und illegale Internet-Inhalte beanstanden können.
Beschwerden über derartige Inhalte können die Nutzer entweder über einen speziell ausgewiesenen Teil der Homepage via Formular oder direkt an netwatch@naiin.org der Beschwerdestelle der Initiative zukommen lassen.
Die beanstandeten Inhalte werden zunächst einer rechtlichen Prüfung unterzogen und falls notwendig werden Maßnahmen gegen diese ergriffen. Hierbei ist es naiin an einer intensiven Zusammenarbeit mit den jeweils zuständigen Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden gelegen.
Es liegt im Interesse von naiin und wird von der Initiative angestrebt, Straftäter, die illegale Inhalte in das Internet einstellen, der Strafverfolgung und somit einer gerechten Strafe zuzuführen.
Strategieentwicklung
Auch die Entwicklung von Strategien unterschiedlichster Natur steht im Mittelpunkt der Arbeit von naiin. Anhand seiner Arbeit in den Bereichen Beschwerdestelle und als Ansprechpartner für die Internet-Nutzergemeinde greift naiin aktuelle Trends in der Internet-Kriminalität auf und versucht technische, gesellschaftliche und politische Gegenmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.
So mahnt naiin den Gesetzgeber zum Handeln auf; fordert beispielsweise die Verschärfung oder Einführung von Straftatbeständen. Weiterhin positioniert sich naiin zu politischen Vorhaben. Der Verein prüft diese und eruiert deren Erfolgsaussichten im Kampf gegen Cyber Crime. Dabei blickt naiin auch über die Ländergrenzen hinaus.
Beratung
naiin steht nicht nur seinen Mitgliedsunternehmen, sondern auch allen Internet-Nutzern mit Rat und Tat zur Seite. Täglich gehen zahlreiche Anfragen per Post, Fax, E-Mail und Telefon zum Themenbereich Internet-Kriminalität bei naiin ein. Ob Fragen zum Jugendschutz, zur IT-Sicherheit, zum Umgang mit illegalen Web-Inhalten oder konkreten Hinweisen auf Straftaten, die naiin-Fahnder sind mit einer Themenvielfalt konfrontiert wie kaum eine andere vergleichbare Initiative.
Darüber hinaus steht naiin auch seinen Mitgliedsunternehmen mit seinem Know-How in der Bekämpfung von Cyber Crime zur Seite. Die Initiative fungiert dabei als Schnittstelle zwischen der Internet-Wirtschaft und den Strafverfolgungsbehörden, durchforstet Unternehmensserver nach illegalem Content, unterstützt die Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen und schützt die Unternehmen vor dem Missbrauch ihrer Infrastrukturen durch kriminelle Nutzer.
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