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Phishing und kein Ende
 
Schon mehr als 75 Prozent der eingehenden E-Mails sind Datenmüll. Das schreibt der Sicherheitsspezialist antispameurope in seinem Spam Report für das zweite Quartal 2006. Im Vergleich zum Vorquartal hat der Anteil unerwünschter Nachrichten demnach weiter zugenommen: Im ersten Quartal 2006 waren noch 25,7 Prozent der Nachrichten kein Spam, im zweiten waren nur noch 24,7 Prozent der Nachrichten erwünscht.

Wie bereits der Anbieter Ironport hat auch antispameurope eine Verschiebung von textbasierten hin zu bebilderten Werbemails festgestellt. Damit versuchen Spammer, die Antispam-Filter zu überlisten, da Bilder im Gegensatz zu einfachen Textnachrichten nur mit höherem Aufwand analysiert werden können. Schon ein Drittel der Spam-Nachrichten besteht mittlerweile nur noch aus Bildern, Tendenz steigend.

Auf einem leicht gestiegenen Niveau von mittlerweile fast 12 Prozent haben die Phishing-Versuche weiter an Bedeutung im Vergleich zu Viren-E-Mails (2,3 Prozent) gewonnen.


Dieser Beitrag gibt den Stand der Dinge vom 26. Juli 2006 wieder.


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