Online-Banking liegt nach wie vor im Trend. Schon fast 40 Prozent der Deutschen regeln ihre Bankgeschäfte übers Internet. Die Übertragung vertraulicher Daten beim Online-Banking schützen die Banken durch umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen. Mit einem neuen elektronischen Sicherheitssystem setzen jetzt viele Kreditinstitute einen neuen Standard. Mit dem so genannten iTAN-Verfahren ("indizierte Transaktionsnummer") reagieren die Institute auf die zunehmende Zahl betrügerischer Attacken aus dem Internet (Phishing, Viren, Trojaner etc.).
Im iTAN-Verfahren muss im Online-Banking jede Transaktion, z.B. eine Überweisung, durch die Eingabe einer bestimmten TAN bestätigt werden. Damit soll unterbunden werden, dass sich Betrüger mit einer ergaunerten TAN-Nummer an fremden Konten bedienen. Missbrauchsversuche werden so effektiv erschwert. Doch auch abseits des Online-Bankings kann der Kunde selbst zu seiner Sicherheit beitragen. An oberster Stelle steht dabei ein sicherer PC, der über eine aktuelle Version von Internet-Browser und Betriebssystem sowie über ein Antivirenprogramm mit den neuesten Virendefinitionen und eine aktuelle Personal Firewall verfügen sollte.
Verhaltensregeln erhöhen die Sicherheit zusätzlich: Dateien von unbekannten Internetseiten oder aus unaufgefordert zugesandten E-Mails sollten niemals geöffnet werden. Vertrauliche Online-Banking-Daten wie PIN und TANs sollten nie an Dritte weiter gegeben werden.
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