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LEGALE DOWNLOADS VON PIRATERIE AUSGEBREMST


  Die Angst vor Diebstahl
geistigen Eigentums
 
Nach einer aktuellen Studie des Verschlüsselungs-Experten SafeNet zögern 60 Prozent der 155 weltweit größten Content-Provider noch immer, ihre urheberrechtsgeschützten Inhalte wie Musik, Filme, Spiele oder Hörbücher zum Download über das Internet anzubieten. Als Hauptursache geben die Befragten Angst vor illegalen Kopien an. Die Nachfrage nach legalen Spielfilmdownloads sowie Live-Streaming-TV wäre jedoch durchaus vorhanden, das zeigen mehrere Verbraucherbefragungen.

Einer Untersuchung der GfK zufolge beträgt der potenzielle Umsatzwert, der derzeit durch Onlinepiraterie verloren geht, geschätzte 500 Millionen Euro. Das Analystenhaus Ovum erwartet bis zum Jahr 2010 im Bereich Online-TV ein Marktwachstum von 600 Prozent auf 30 Millionen Konsumenten. Auch SafeNet sieht für die Branche durch den zusätzlichen Vertrieb über Download potenzielle Umsätze von mehreren Millionen Euro. Gerade die zunehmende Verbreitung von MP3-Playern steigert die Nachfrage an Songs im digitalen Format ohne dabei auf monopolistische Strukturen angewiesen zu sein.

„Die Sorge der Anbieter vor Piraterie ist verständlich, aber mit der richtigen Technologie können Raubkopien verhindert werden. Anbieter von Online-Inhalten müssen nicht auf die enormen Wachstumschancen verzichten. Heute gibt es zuverlässige Lösungen im Bereich Digital Rights Management", so Ansgar Dodt, Director of Sales Embedded Systems EMEA bei SafeNet. „Online vertriebene Inhalte jeder Art sind mit DRM-Lösungen zuverlässig gegen illegale Kopien abgesichert. Das sollte Content-Provider dazu ermutigen, das Marktpotenzial auszuschöpfen."


Dieser Beitrag gibt den Stand der Dinge vom 27. November 2006 wieder.



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