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VIELE ANTI-SPAM-PROGRAMME ARBEITEN UNZUVERLÄSSIG


Note "mangelhaft" gleich mehrfach verteilt
 
Kaum ein Internetnutzer ist vor ihnen sicher: Jeden Tag überschwemmen Millionen Werbe-E-Mails ("Spam") die elektronischen Postfächer. Hersteller von spezieller Filtersoftware versprechen Hilfe. Doch viele Programme arbeiten sehr unzuverlässig: Sie lassen in den Grundeinstellungen massenhaft Werbe-E-Mails in das Postfach durch.

Das Magazin "Computerbild" überprüfte sieben Werbefilter-Programme. Zusätzlich nahmen die Tester die Spam-Filter von zwölf teils kostenlosen, teils kostenpflichtigen E-Mail-Diensten im Internet unter die Lupe. Jedes Programm und jeder Internetfilter mußte aus 2450 Test-Nachrichten unerwünschte Werbung und Betrüger-E-Mails ("Phishing") aussortieren. Insgesamt wurden für den Test knapp 50 000 Nachrichten verschickt.

Besonders die Programme zeigten beim Filtern von unerwünschter Werbepost große Mängel. Von sieben Werbefiltern versagten fünf komplett: Note "mangelhaft". Sie sortierten entweder zu wenige Spam-Mails aus, oder beim Sortieren gingen zu viele erwünschte Nachrichten etwa von Freunden und Kollegen verloren. Die beste Software schaffte die Note "ausreichend".

Deutlich besser schnitten die Werbefilter der E-Mail-Postfächer im Internet ab. Sieben der zwölf Dienste schafften eine "gute" Note bei der Filterleistung. Vier E-Mail-Dienste wurden wegen schlechter Filterleistung auf die Note "mangelhaft" abgewertet. Wer sein E-Mail-Postfach möglichst werbefrei halten will, sollte gleich auf ein E-Mail-Postfach mit gutem Spam-Filter setzen. Dann kann man sich den Einsatz spezieller Filterprogramme auf dem eigenen Computer sparen.


Dieser Beitrag gibt den Stand der Dinge vom 24. Juli 2006 wieder.


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