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SPAMMING VIA HANDYS, INSTANT-MESSAGING UND BLOGS NIMMT ZU!


Zielgruppen-spezifische Werbeattacken
 
Spammer verbreiten ihre unerwünschten Werbe-Nachrichten zunehmend via SMS, Instant Messaging, Weblogs und Social-Networking-Plattformen wie MySpace.com. Das meldet der Web-Filter-Spezialist MessageLabs. Mit den neuen Verbreitungskanälen wollen sie "die bei E-Mails inzwischen eingesetzten Antispam-Maßnahmen umgehen und Werbenachrichten Zielgruppen-spezifischer - sprich nach Alter, Wohnort oder Interessen der Empfänger - verbreiten."

Insbesondere die Social-Networking-Plattformen bieten Spammern ein "neues Konvergenz-Level und die Möglichkeit Profile von Nutzern anzufertigen," erklärt Mark Sunner, CTO bei MessageLabs. Das Unternehmen konnte auch einen Anstieg beim so genannten SPIM, also Spam via Instant-Messaging (IM), verzeichnen. Diese Werbebotschaften beinhalten zum Teil sogar schadhaften Code.

"Sowohl beim IM als auch im Web konnten wir vermehrt so genannten Link-Spam beobachten. Dabei senden Spammer lediglich einen Link an die Empfänger, der allerdings auf virenverseuchte Websites oder Phishing-Sites verweist," so Sunner. Die angekündigte Interoperabilität zwischen den IM-Diensten von Yahoo und MSN sowie Google und AOL dürfte den Spammern die Arbeit künftig noch erleichtern.


Dieser Beitrag gibt den Stand der Dinge vom 31. Juli 2006 wieder.


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