Nach den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA stellt das Kommunikationsnetzwerk "Internet" oftmals nur noch die einzige Möglichkeit für Terror-Organisationen wie "Al-Qaida", die für die schrecklichen Anschläge in New York und Washington DC verantwortlich zeichnet, dar, sich zu artikulieren.
So ist spätestens seit Ende 2002 eine verstärkte Agitation der Organisation und ihres Anführers Osama Bin Laden über das Medium zu verzeichnen. So verbreitete und verbreitet die Al-Qaida Drohungen über das Internet - darunter auch ein Video, in dem die Bundesrepublik Deutschland erstmals als eines der Feindbilder der Terrororganisation Erwähnung fand.
Mit ihren Verlautbarungen drohen sie nicht nur, sondern betreiben auch psychologische Kriegsführung. Sie rechtfertigen im Nachhinein ihre Attentate (z.B. den Anschlag auf Djerba), vereinnahmen Anschläge für sich (u.a. die Geiselnahme von Moskau Ende Oktober 2002) und wollen Sympathisanten mobilisieren.
Drohungen gegenüber dem Westen wurden dabei mehrfach wiederholt und sogar ausgeweitet, u.a. in Tonbandaussagen des Al-Qaida-Sprechers Su-laiman ABU GHAITH.
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