Hamburger IT-Spezialisten gelang es erneut streng geschützte Server terroristischer Organisationen per Fahndungs-Technologie im Internet aufzufinden und zu infiltrieren. Während der terroristische Server in Amsterdam einen logistischen Schwerpunkt aufzeigt, wurde über den Server in Köln/Hürth der menschliche Nachschub für den Jihad verfolgt. Gezielt stehen in Köln/Hürth erneut muslimische Konvertitinnen im Fokus der Terroristen.
Besonders besorgniserregend ist die Zugriffsstatistik des terroristischen Servers in Amsterdam. Spitzenreiter sind auch hier Anschlüsse aus Deutschland, gefolgt von spanischen, englischen, französischen und niederländischen Verbindungen. Insgesamt konnten Zugriffe aus 17 Ländern ermittelt werden. Durch eine aufwendige Analyse der terroristischen Server ist den Experten der PAN AMP gelungen, ein technisches Muster aufzufinden.
Seit Oktober 2005 enttarnte das Spezialunternehmen nunmehr 3 terroristische Server in Deutschland, sowie weitere Server in Dänemark, Belgien, den Niederlanden und Kanada. Die vollständigen Standortanalysen wurden auch an staatliche Stellen in Deutschland übergeben.
Dieser Beitrag gibt den Stand der Dinge vom 30. Juni 2006 wieder.
|