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STUDIE: KLICK-BETRUG BRINGT PAY-PER-CLICK-MODELL IN BEDRÄNGNIS


Jährlicher Schaden: 800 Mio. US-Dollar
 
Online-Werbetreibende schätzen, dass 14,6 Prozent der Werbeklicks, für die sie bezahlt haben, auf betrügerische Art und Weise zu Stande kommen. Durch diesen Klick-Betrug entstand ihnen im vergangenen Jahr ein Schaden in Höhe von 800 Millionen US-Dollar.

Das ist das Kernergebnis einer vom Marktforschungsunternehmen Outsell durchgeführten Studie. Die Suchmaschinen-Anbieter á la Google (Betreiber von Adsense/-words) und Yahoo (Betreiber Yahoo Search Marketing aka Overture) haben es bislang abgelehnt Statistiken zum Klickbetrug über ihre Marketing-Plattformen zu veröffentlichen. Auf diesem Wege halten sie sich Schadensersatzforderungen vom Leib.

Dabei sind es gerade die Marketing-Plattform-Betreiber, auf denen in Kürze massive Einbußen zukommen. Denn zahlreiche Firmen haben sich von dem Klick-Betrug bereits in die Knie zwingen lassen und wollen künftig nicht mehr in die Pay-per-Click-Modelle investieren. 27 Prozent der Werbetreibenden haben ihre Werbe-Ausgaben in diesem Bereich bereits gestoppt oder stark reduziert.

Laut Outsell-Studie kommen dadurch Ausfälle in Höhe von 500 Millionen US-Dollar auf Google und Yahoo zu. Für beide Unternehmen ist Pay-per-Click mittlerweile zur wichtigsten Einnahmequelle geworden. Im Übrigen beziffert auch eine aktuelle Studie des Click Fraud Networks die Klick-Betrugsrate auf 14 Prozent, während werbe-treibende Unternehmen sie bereits bei 20 bis 30 Prozent sehen.


Dieser Beitrag gibt den Stand der Dinge vom 06. Juli 2006 wieder.


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