Die Fahrzeugbörsen im Internet werben mit Hunderttausenden von Angeboten aus dem In- und Ausland. Allein 2005 nutzten laut dem DAT-Report rund 69 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer das Netz zumindest als Informationsquelle. Doch nicht alle Verkäufer sind an einem fairen Geschäft interessiert. Auch im Online-Handel treiben unseriöse Anbieter ihr Unwesen. Das berichtet das Fachmagazin AUTO SERVICE PRAXIS (ASP) in seiner aktuellen Ausgabe.
Auf der Suche nach dem Wunschfahrzeug bietet das Internet ungeahnte Möglichkeiten. Da zahlreiche Großhändler das World Wide Web zur Vermarktung ihrer Bestände nutzen, findet sich dort auch für gewerbliche Wiederverkäufer ein riesiges Fahrzeugangebot. Doch die verlockende Vielfalt ist auch mit Schwierigkeiten verbunden, die schon bei der Beschreibung des Fahrzeugzustandes und der Abnutzungserscheinungen beginnen. Fahrzeuganbieter können sich hier profilieren, indem sie ihre Wagen so detailliert wie möglich beschreiben und die Angebote mit mehreren Bildern versehen.
"Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste." Diese Redensart sollte man gerade bei Auslandsgeschäften, die über das Internet abgewickelt werden, nie vergessen. Mit falschen Angaben über angebliche Treuhandkonten, mit gefälschten Stempeln oder Scheckbetrügereien lauern gerade dort besonders viele Gefahrenquellen.
Dieser Beitrag gibt den Stand der Dinge vom 19. Oktober 2006 wieder.
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