Spam


Spam kostet Nerven und Zeit von Internet-Nutzern: In vielen Unternehmen kämpfen Mitarbeiter täglich mit einer Schwemme an Spam-Mails und erleiden durch die zeitaufwendige Überprüfung der eingehenden Post Einbußen in der Produktivität. Auch private Nutzer verlieren die Freude an elektronischer Post, wenn sie sich regelmäßig durch Unmengen an - meist unseriösen - Spam-Mails wühlen müssen, bevor sie den Überblick über ihr E-Mail-Postfach zurückerlangen. 

Spam-Mails werben dabei häufig für pornografische Angebote, Penisverlängerungen, Brustvergrößerungen, Reisen u.v.m. und verursachen weltweit jährlich Kosten in Milliarden-Höhe. Aber es bestehen auch gesundheitliche Risiken: Über so genannten Pharma-Spam werden vorgebliche Marken-Medikamente zu Spottpreisen beworben und abgesetzt. Deren Einnahme - nicht selten gefälschte Präparate - kann im schlimmsten Fall lebensgefährlich sein.

Spam-Mails dienen aber längst nicht mehr nur dem Absatz von Waren sowie Dienstleistungen. Über die unerwünschten Mails und darin offerierte Job-Angebote rekrutieren gewiefte Trickbetrüger ihre "Finanzagenten". Dabei handelt es sich um nichtsahnende Internet-Nutzer, die gutgläubig auf die überraschende Job-Offerte eingehen und im Rahmen ihres neuen "Jobs" unwissend das eigene Bankkonto zur Abwicklung krimineller Geschäfte bereitstellen.

Direktes Vorgehen & Spam-Prävention

naiin deckt Spam-Kampagnen und deren Auftraggeber auf, identifiziert Zombie-Netzwerke sowie andere technische Strukturen, die für den Versand von Spam missbraucht werden, und geht direkt in Zusammenarbeit mit den jeweils zuständigen Internet-Anbietern gezielt gegen die Spammer vor. Darüber hinaus erarbeitet naiin technische sowie rechtliche Maßnahmen, um proaktiv sowie präventiv gegen Spam vorzugehen, und unterstützt Internet-Anbieter bei deren Umsetzung.

Entscheidend ist für naiin auch, in diesem Zusammenhang auf internationale gesetzliche Regelungen gegen Spam hinzuwirken sowie die Internet-Nutzer in puncto Spam-Abwehr sowie -Vermeidung aufzuklären. Oft hilft schon ein verantwortungsbewusster Umgang mit den eigenen Daten, um Spam zu reduzieren, und vor allem eine aktuelle Virenschutzsoftware, um nicht selbst versehentlich zum Spammer zu werden.

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